Die Sache mit der Milch und dem Kefir gab mir einen schönen verrückten Grund, warum ich bei aboutpixel eine DVD gewinnen sollte. Hier mein Text im Blogkommentar:
Also ich will unbedingt eine Kuh bearbeiten lernen. Warum?
Da muss ich etwas weiter ausholen: Wir waren vor kurzem in Urlaub in Litauen. Ihr müsst wissen, dass wir seit ein paar Jahren in einer Haustausch- Community sind und demzufolge in unserem Urlaub in dem Haus anderer Leute wohnen. Unsere Tauschpartner waren so lieb uns Milch in ihrem Kühlschrank zurück zu lassen. Diese haben wir voll Freude am ersten Morgen entdeckt. Es handelte sich dabei um eine komische Plastiktüte auf der ganz groß Musu stand. Da sich zudem das Bild einer frohen Kuh auf der Tüte befand war uns sofort klar, dass es sich um Milch handeln musste. Muso=Milch. Außerdem stand da noch 2,5 Prozent “rieb”. Alles klar – so einfach ist litauisch – rieb heißt dann natürlich Fett. Da standen dann noch ein paar andere Wörter, aber die sind sicher unwichtig. Beim nächsten Einkauf entdeckten wir dann auch ziemlich schnell wieder so eine Tüte mit einer frohen Kuh und dem Wort Muso. Außerdem stand da wieder 2,5 Prozent rieb. Wir packten diese Tüten ohne weiter Prüfung ein – wir verwenden in unserm Alltag relativ viel Milch! Zu Hause war der Schreck dann groß als wir feststellten, dass die Milch im Kaffee einen viel zu dicken Eindruck machte. War die etwa schlecht? Bei den unwichtigen Wörtern auf der Packung fanden wir dann auch noch das Wort Kefir vor. In der Zeit danach konnten wir ziemlich viele neue Rezepte mit Kefir ausprobieren. Im Müsli schmeckt das gar nicht so schlecht. Kefir mit Bananensaft sogar richtig lecker. Auch als Salatsoßengrundstoff kann man Kefir verwenden. Also – ihr versteht jetzt sicher, warum es für mich wichtig ist eine Kuh so darstellen, dass man auf den ersten Blick erkennt, ob es sich um eine handelt die Milch gibt oder ob es eine ist aus der man Kefir herausbekommt.
Und dann hatten wir heute noch ein ganz anderes Problem. Wir wollen uns den Mittelpunkt von Europa ansehen. Eigentlich dachten wir, dass das relativ schnell geht. Da hatten wir aber noch nicht damit gerechnet was alles passieren kann, wenn man zu sehr auf einen Reiseführer vertraut.
In dem Reiseführer
den wir ansonsten übrigens sehr gut finden, haben die doch tatsächlich die Punkte Europa Park und Geografischer Mittelpunkt Europas vertauscht.

Mein Vorschlag war, sofort zum Geocache Europos Centras http://coord.info/GC3JK5V zu fahren. Elmar meinte aber, dass wir ja Urlaub machen und etwas sehen wollen und nebenher cachen - und nicht umgekehrt!?!
Das hat dann dazu geführt, dass wir eine schöne Wassermühle gefunden haben. Den Cache hier in der Nähe haben wir leider nicht gefunden. Und das sollte nicht der erste sein, den wir hier nicht finden werden. Irgendwie haben wir uns cachemäßig dumm angestellt oder die Caches in Litauen sind echt schwerer als bei uns. Wobei es auch daran liegen kann, dass die Koordinaten oft ungenau sind. Lustig fand ich diesen Eintrag in diesem Cache , der soviel heißt wie: Beschwert euch nicht, wenn die Koordinaten nicht richtig sind, schreibt doch einfach die Koordinaten im Log, die eurer Meinung nach richtig sind.
The coords provided are only approximate. As with all my hides I try to do as much sampling as possible, but seldom get a professional precision. Don’t expect to find the cache exactly at the numbers your GPSr reads. Other than plainly logging “off coords” please add your version of correct coords, this will make your entry useful both for cache owner and other seekers. Appreciate your cooperation.
Europos Centras war dann aber wohl wirklich nicht da wo er sein sollte. Dafür haben wir aber Bernotai Hillfort Treasures ganz in der Nähe gefunden. Und dann haben wir mitten in Europa gepicknickt und die Windrose neu sortiert.



Auf dem Rückweg haben wir dann noch entlang des Flusses Neris per Cachesuche ein paar schöne Stellen entdeckt. Unter anderem:
Old water mill in Skirgiskes
Ažuolu šlaitas Downhill of oaks