Haustausch und Geocaching in Litauen – 8 Tag

Heute haben wir ein weiteres Rätsel gelöst. Im Tauschhaus haben wir zwar Kaffeepulver vorgefunden. Es war aber nirgendwo eine Kaffeemaschine. Wir haben das Problem pragmatisch gelöst und löslichen Kaffee besorgt. Heute habe wir gelernt, dass in Litauen der Kaffee traditionell mit heißem Wasser auf das pure Pulver aufgeschüttet und auch so serviert wird.

Danach sind wir nach Trakai gefahren. Das ist ein sehr schönes Wasserschloss ganz in der Nähe von Vilnius.

Hier muss man für ein paar Caches ein Tretboot mieten.

Auf einen Tempel  Trakai Kenessa, den wir sonst nicht gefunden hätten, sind wir wieder einmal durch einen Geocache aufmerksam geworden.

Auch auf der Heimfahrt haben wir per Cachen ein paar Stellen besucht, an denen wir sonst wahrscheinlich nur vorbei gefahren wären. Lustig fanden wir diesen Hinweis.

 

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Haustausch und Geocaching in Litauen – 7 Tag

Das Schöne an einem Aufenthalt in einem anderen Land ist ja auch, dass man manche eigenen Angewohnheiten in Frage stellt. Schon in Amsterdam fanden wir die Müllentsorgung gut. Auch in hier in Litauen wird der Müll nicht vor der Haustür abgeholt. Man muss ihn zu bestimmten Containern bringen. In Amsterdam standen diese in fast jeder Straße. Hier gibt es ein paar pro Stadtteil.

Da das Wetter immer schlechter wurde, haben wir heute einen Schwimmbadtag  eingelegt. So tolle Rutschen wie hier im Aqua Park gibt es bei uns in der deutschen Eifel in keinem Schwimmbad!

Außerdem haben wir den Skulpturenpark Lobio gatve (Treasure street)  besucht.

 

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Haustausch und Geocaching in Litauen – 6 Tag

Heute war Siauliai unser Ziel. Hier wollten wir uns den Berg der Kreuze angucken. Außerdem sollte hier ein großer Spielplatz sein.

Der Berg der Kreuze hat uns wirklich beeindruckt. Schon komisch wie die Menschen hier durchgehen. Manche langweilen sich. Andere wissen auswendig was hier wann passierte – mit genauen Daten – und zählen diese auf. Wir fanden es faszinierend wie viele unterschiedliche Kreuze hier zusammen kommen. Natürlich besteht der größte Teil aus Kreuzen, die man Eingang im Kiosk kaufen kann. Aber auch die hatten oft noch einen individuellen Touch. Ich hätte da stundenlang nach verschieden Details gucken können.

Nina hat einen Stein abgelegt.

Ich habe es aber nicht übertrieben und Nina ist noch zu ihrem Spielplatz mit der Rollbrettbahn gekommen.

Auf dem Rückweg haben wir dann noch an einer geschichtsträchtigen Stelle angehalten. Samy hat hier seinen Spaziergang bekommen. Wir haben die Geocaches Cicinsko kalnas – 2 gesucht, hier aber leider wieder nicht gefunden.

Besonders an diesem Tag war auch noch, dass wir von der Polizei angehalten wurden. Elmar ist da wo 90 erlaubt war 105 gefahren. Wir hatten echt Pech, denn die Autos vor und hinter uns sind genauso schnell gefahren und in der Zeit, die wir auf dem Seitenstreifen verbracht haben, sind einige noch schneller an uns vorbei gebrettert. Die Polizisten waren aber sehr nett, wir mussten nur umgerechnet 6 Euro Strafe zahlen. Vor Ort waren wir uns da aber nicht so ganz sicher. Es war ein enormer Papierkrieg zu bezwingen – Elmar meint er hätte mehr als achtmal etwas unterschreiben müssen. Was er da genau unterschrieben hat, weiß er aber nicht. Den Polizisten war auch nicht mehr als “Yes”, “No” und “Passport” in englischer Sprache zu entlocken. Mir hat besonders gut gefallen, dass sie das Datum, an dem Elmar seinen Führerschein gemacht hat, wohl mit seinem Geburtsdatum verwechselt haben. Wie alles sein Gutes hat, konnten wir nun eine weiter neue Erfahrung machen. Das Geld durften nämlich nicht bar zahlen. Wir mussten es überweisen – man hat uns aber nur eine nationale Kontonummer angegeben …

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Haustausch und Geocaching in Litauen – 5 Tag

Tja, manchmal ist es nicht so einfach eine Waschmaschine zu öffnen. Wir haben da heute etwas länger für gebraucht. Hier gibt es nämlich keinen Griff. Man muss die Maschine anschalten und dann auf einen Knopf, der in einer Sprache beschriftet ist, die wir nicht kennen, drücken. Unsere Maschine zu Hause fülle ich immer und mache sie erst dann an. Der Mensch ist doch ein Gewohnheitstier – deshalb habe ich zuerst viel Zeit damit verbracht etwas Griffähnliches zu finden …

Danach wollten wir uns das Bad Druskininkai im Süden Litauens ansehen. Da sind wir aber heute nicht angekommen, weil zu viele schöne Stellen auf Hinfahrt uns davon abgehalten haben.

Unter anderem

Super interessant fanden wir den Earthcache Ulos akis (Earthcache)

Auch Cepkeliai ist einen Umweg wert.

Der Observation tower verschafft einem einen Überblick.

Ulos vingiai 2 hat uns zu einer sehr schönen Stelle geführt.

Und bei Cepkeliai Marsh findet man nicht nur einen interessanten Sumpf, sondern auch viele Blaubeeren.

Litauen ist übrigens auch das Land der Störche. Die laufen so nah am Straßenrand entlang, dass man richtig Angst hat, einen zu überfahren. Leider laufen sie dann aber ganz schnell weg, wenn man anhält.

Einen Cache haben wir nicht gefunden, weil wir nicht zu viel Zeit beim Suchen verbringen wollten. Wir wollten ja noch mehr von Litauen sehen. Trotzdem waren wir super froh hier gestoppt zu haben. Die super Stelle vermutet man sicherlich nicht direkt neben der Schnellstraße. Ulos vingiai 1 hat uns zu einer sehr schönen Stelle geführt.

Übrigens sind Katzen im Auto hier nichts besonderes. Wir fühlen uns in Deutschland schon immer mal etwas komisch, weil unser Hund Samy, wenn er sauber ist, auf der Rückbank im Auto sitzen darf. Hier putzen sich aber Katzen ganz genüsslich unter der Heckscheibe oder sitzen sogar auf der Kopfstütze des Fahrers (wohlgemerkt bei Tempo 100) .

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Haustausch und Geocaching in Litauen – 4 Tag

Die Sache mit der Milch und dem Kefir gab mir einen schönen verrückten Grund, warum ich bei aboutpixel  eine DVD gewinnen sollte. Hier mein Text im Blogkommentar:

Also ich will unbedingt eine Kuh bearbeiten lernen. Warum?
Da muss ich etwas weiter ausholen:
Wir waren vor kurzem in Urlaub in Litauen. Ihr müsst wissen, dass wir seit ein paar Jahren in einer Haustausch- Community sind und demzufolge in unserem Urlaub in dem Haus anderer Leute wohnen. Unsere Tauschpartner waren so lieb uns Milch in ihrem Kühlschrank zurück zu lassen. Diese haben wir voll Freude am ersten Morgen entdeckt. Es handelte sich dabei um eine komische Plastiktüte auf der ganz groß Musu stand. Da sich zudem das Bild einer frohen Kuh auf der Tüte befand war uns sofort klar, dass es sich um Milch handeln musste. Muso=Milch. Außerdem stand da noch 2,5 Prozent “rieb”. Alles klar – so einfach ist litauisch – rieb heißt dann natürlich Fett. Da standen dann noch ein paar andere Wörter, aber die sind sicher unwichtig. Beim nächsten Einkauf entdeckten wir dann auch ziemlich schnell wieder so eine Tüte mit einer frohen Kuh und dem Wort Muso. Außerdem stand da wieder 2,5 Prozent rieb. Wir packten diese Tüten ohne weiter Prüfung ein – wir verwenden in unserm Alltag relativ viel Milch! Zu Hause war der Schreck dann groß als wir feststellten, dass die Milch im Kaffee einen viel zu dicken Eindruck machte. War die etwa schlecht? Bei den unwichtigen Wörtern auf der Packung fanden wir dann auch noch das Wort Kefir vor. In der Zeit danach konnten wir ziemlich viele neue Rezepte mit Kefir ausprobieren. Im Müsli schmeckt das gar nicht so schlecht. Kefir mit Bananensaft sogar richtig lecker. Auch als Salatsoßengrundstoff kann man Kefir verwenden. Also – ihr versteht jetzt sicher, warum es für mich wichtig ist eine Kuh so darstellen, dass man auf den ersten Blick erkennt, ob es sich um eine handelt die Milch gibt oder ob es eine ist aus der man Kefir herausbekommt.

Und dann hatten wir heute noch ein ganz anderes Problem. Wir wollen uns den Mittelpunkt von Europa ansehen. Eigentlich dachten wir, dass das relativ schnell geht. Da hatten wir aber noch nicht damit gerechnet was alles passieren kann, wenn man zu sehr auf einen Reiseführer vertraut.

In dem Reiseführer

den wir ansonsten übrigens sehr gut finden, haben die doch tatsächlich die Punkte Europa Park und Geografischer Mittelpunkt Europas vertauscht.

Mein Vorschlag war, sofort zum Geocache Europos Centras http://coord.info/GC3JK5V zu fahren. Elmar meinte aber, dass wir ja Urlaub machen und etwas sehen wollen und nebenher cachen - und nicht umgekehrt!?!

Das hat dann dazu geführt, dass wir eine schöne Wassermühle gefunden haben. Den Cache hier in der Nähe  haben wir leider nicht gefunden. Und das sollte nicht der erste sein, den wir hier nicht finden werden. Irgendwie haben wir uns cachemäßig dumm angestellt oder die Caches in Litauen sind echt schwerer als bei uns. Wobei es auch daran liegen kann, dass die Koordinaten oft ungenau sind. Lustig fand ich diesen Eintrag in diesem Cache , der soviel heißt wie: Beschwert euch nicht, wenn die Koordinaten nicht richtig sind, schreibt doch einfach die Koordinaten im Log, die eurer Meinung nach richtig sind.

 

The coords provided are only approximate. As with all my hides I try to do as much sampling as possible, but seldom get a professional precision. Don’t expect to find the cache exactly at the numbers your GPSr reads. Other than plainly logging “off coords” please add your version of correct coords, this will make your entry useful both for cache owner and other seekers. Appreciate your cooperation.

 

Europos Centras  war dann aber wohl wirklich nicht da wo er sein sollte. Dafür haben wir aber Bernotai Hillfort Treasures  ganz in der Nähe gefunden. Und dann haben wir mitten in Europa gepicknickt und die Windrose neu sortiert.

 

Auf dem Rückweg haben wir dann noch entlang des Flusses Neris per Cachesuche ein paar schöne Stellen entdeckt. Unter anderem:

Old water mill in Skirgiskes

Ažuolu šlaitas Downhill of oaks

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Haustausch und Geocaching in Litauen – 3 Tag

Dafür müssen die Spanier (also die Familie, die vor uns uns im Haus wohnte) gerade stehen! Auf der Küchenfensterbank entdeckte Elmar ein eingestürztes Haus aus Tonsteinen. Ob das wohl schon kaputt war, als unser Tauschpartner das Haus verließen? Egal, wir waren es nicht und haben ein gutes Gewissen.

Als nächstes haben wir dann die Tischdecke in Sicherheit gebracht. Die schön gehäkelte Decke wollten wir nicht verschmutzen. Dann haben wir uns zu Fuß auf Entdeckungsreise begeben. Wir wollten uns die Gegend ansehen und den nächstgelegen Geocache heben.

Dabei haben wir festgestellt, dass es hier nicht üblich ist, zu Fuß zu gehen. Bürgersteige sind Mangelware. Was uns auch aufgefallen ist. Hier gebt es extrem viele sehr schöne neue Häuser, die direkt neben alten verfallenen stehen.

Hier unser erster Ausflug:

Später sind wir dann in die Innenstadt von Vilnius gefahren. Hier sind wir so viel rumgelaufen, dass Nina sich sogar eine Blase gelaufen hat.

Leider haben wie den Wherigo  nicht sofort lösen können, weil uns eine Informationstafel bei St. Annen geklaut wurde. Dieses Problem haben wir dann aber doch noch mit Bravour gemeistert und Vilnius hat uns sehr gut gefallen.

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Haustausch und Geocaching in Litauen – 2 Tag

Und schon wieder hätten wir doch auf Open Street Map setzen sollen. Zur Vorgeschichte: In Elmars Auto ist ein Navi, dessen Osteuropaversion Litauen noch nicht enthielt. Auf Frage sollte die Ergänzung etwa 170 Euro kosten. Wir entschieden uns dann für ein neues Nüvi von Garmin für 130 Euro für die Straßen-Navigation. Schon in Polen sind wir immer wieder von der empfohlenen Route abgewichen, da die hier die Autobahnen schneller bauen, als Garmin mit Kartenupdates nachkommt. Vor Ort in Litauen war es dann so, dass da, wo wir von der Schnellstraße abbiegen sollten nur noch eine Haltestelle war. Als ich dann unser Oregon mit den OSM Karten auspackte, war hier alles das, was auf dem Nüvi alt war, schon neu.

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Haustausch und Geocaching in Litauen – 1 Tag

Den ersten Teil der Fahrt haben wir ganz gut hinter uns gebracht. Übernachtet haben wir in einem schönen Motel in Polen. Gerade Nina war etwas gespannt auf Polen, da unsere Nachbarn aus diesem Land kommen.

Die erste interessante Feststellung auf dieser Reise war, dass bis zur Grenze jede Menge Windräder stehen. Hinter der Deutschen Grenze in Polen flaut der Wind aber wohl stark ab. Hier gibt es fast kein Windrad mehr. Uns ist jedenfalls keines mehr von der Autobahn aus aufgefallen.

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Praxiswissen Joomla! 2.5 – Ein Content Management System zum erstellen von Websites – So können Geocacher Erfahrungen austauschen

Ich arbeite relativ viel mit Joomla und durfte ein Buch testen, das ich hier kurz vorstellen möchte. Vielleicht gibt es ja auch den ein oder anderen Geocacher, der sich eine Website zum Austauschen von Erfahrungen einrichten will. Das Buch Praxiswissen Joomla! 2.5 bietet hierfür einen sehr schönen Einstieg.

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Haustausch und Geocaching – Tschechei

Haustausch Tschechei

Haustausch Tschechei

In der letzten Woche haben wir uns die Tschechei angesehen und hatten hier Lust und Zeit zum Geocachen. Nicht nur das Cachen hat uns gefallen, auch der Haustausch hat uns positiv überrascht. Wir haben wider Erwarten in einem Haus mit Solewärmepumpe übernachtet.

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