Pocket Queries

Eine Pocket Query erstellenPocket Queries bilden den Schwerpunkt dieses Abschnittes. Du erfährst was eine Pocket Querie ist, wie du sie erstellst, bearbeitest und welche Rahmenbedingungen Geocaching.com bietet.

Was genau sind Pocket Queries

Pocket Queries sind Datensammler. Unter Zuhilfenahme von Pocket Queries können GPX Dateien, in denen mehrere Cachedaten zusammengefasst werden, automatisch erstellt werden. Geocaching.com bietet unterschiedliche Möglichkeiten zur Erstellung eigener Pocket Queries .

Eine Pocket Query erstellen

Um eine eigene Pocket Querie zu erstellen, rufst du über die Premium Features in deinem Geocaching.com-Profil den Link „Build Pocket Queries“ auf.

Link zu

Es erscheint das Fenster „Your Pocket Queries“, in dem du „Create a new Query“ auswählen musst.

'Create a new Query'

Als Erstes solltest Du der Abfrage einen Namen, z.B. „NeueDatensammlung“, geben.

'Der Abfrage einen Namen geben.

Unter „Days to Generate“ bietet dir Geocaching.com eine Reihe von Möglichkeiten an. Achte genau auf die Optionen. „Uncheck the day of the week after the query runs“ sollte nur ausgewählt werden, wenn die Query nur einmal laufen soll! Will man eine automatische wöchentliche Wiederholung der Abfrage um seine Daten auf dem neuesten Stand zu halten darf diese Auswahl nicht aktiviert sein.

'Days to Generate'

Um die Querie auch per Mail zugeschickt zu bekommen, solltest du nicht mehr als 500 Caches anfordern. Du hast die Möglichkeit bis zu 1000 Caches auszuwählen. Dann musst du die Datei aber selber bei Geocaching.com herunter laden.

Bei „Selected Types“ kannst die Abfrage auf bestimmte Cachetypen einschränken oder „Any Type“ auswählen und alle Cachetypen in die Datensammlung einbeziehen.

Ähnlich wie Cachetypen kannst du auch die Cachegröße begrenzen, bzw. „Any Container“ auswählen.

Weitere Cacheinformationen können angegeben werden.

Terrain und Schwierigkeit können in Bezug auf Schwierigkeitsgrad eingeschränkt werden. Aufpassen bei der Verknüpfung der Kriterien: “AND” = alle Kriterien müssen passen um ausgewählt zu werden.

Als nächstes kann nun auf weitere Kriterien der Caches eingegangen werden: Die Auswahl auf bestimmte Länder beschränkt werden. Zusätzlich zum Land kann, nur in den USA, der Staat angegeben werden.

Dann ist die Cacheumgebung zu spezifizieren. Welche Caches sollen ausgewählt werden? Hat man in seinem Geocaching.com Profil die Koordinaten des eigenen Zuhauses hinterlegt, kann man durch die Auswahl von „My Home Cooridnates“ Caches rund um seine Wohnung abfragen. Wählt man „Waypoint Name“ und trägt die Geocaching.com Nummer eines Caches ein wir die Umgebung dieses Caches abgefragt. Die Angabe einer Postleitzahl ist leider nur in den USA möglich. Will man einen anderen Ort abfragen, zum Beispiel seine Ferienwohnung, kann man diese Koordinaten hinter „By Cooridnates“ variabel eintragen.

In welchem Radius sollen die Caches um den oben festgesetzten Ort ausgewählt werden? ACHTUNG: Auf „mi“ (Meilen) oder „km“ (Kilometer) aufpassen!

Zusätzlich kann du mit „Placed during“ wählen, ob nur Caches in die Datensammlung aufgenommen werden sollen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt neu hinzugekommen sind.

Dann kannst du im letzten Schritt noch Cacheattribute ausgewählen. Zuerst Attribute die ein Cache aufweisen muss („include“) und danach Attribute die ein Cache nicht aufweisen darf („exclude“). Im Beispiel sollen keine Caches in die Datensammlung aufgenommen werden, die in eine gefährliche Gegend führen.

In welcher Dateiform soll die Ergebnismenge des Queries erzeugt werden? Wähle hier GPX damit du GSAK voll nutzen kannst. Damit die Datei nicht so groß wird solltest du die Daten immer im ZIP Format anfordern. GSAK kann auch gepackte Dateien lesen.
Wenn du die Datei per Email geschickt bekommen willst, musst du hier die Mailadresse angeben. Gesendet wird die Datei aber nur, wenn weniger als 500 Caches in ihr enthalten sind.

Mit Klick auf „Submit Information“ wird die Pocket Query gespeichert und zum nächsten möglichen geplanten Zeitpunkt ausgeführt.

Geocaching.com bestätigt die Speicherung mit nächsten Fenster mit der Meldung: „Thanks! Your pocket query has been saved.“

Pocket Queries ansehen

Nachdem die Informationen gespeichert wurden, kannst du direkt im Anschluss das Ergebnis der Query durch Klick auf “preview the Search” begutachtet.

Alternativ kannst du dir immer in der Poket Query Übersicht über die Icon „Preview In Google Maps“ oder „Preview Pocket Query“ das aktuelle Ergebnis der Abfrage anzeigen lassen.

Pocket Queries – Übersicht

Das neu erzeugte Query wird in der Pocket Query Übersicht angezeigt.
Aus dieser Übersicht kann die Verarbeitung an den Wochentagen durch einen Klick auf den Tag ein- oder ausgeschaltet werden.

Zusätzlich können verschiedene Funktionen für das ausgewählte Query durchgeführt werden. Unter anderem kannst du hier die aktuelle GPX Datei heruntergeladen.
Klicke dazu auf die Registerkarte „Pocket Queries Ready for Download“.

Der Dateidownload starte, wenn du den Namen der Pocket Query doppelt anklickst.

In diesem Zusammenhang ist es auch interessant zu wissen, dass eine Pocket Query Datei immer den gleichen Namen hat, unabhängig davon zu welchem Zeitpunkt sie ausgeführt wurde. Zudem lässt sich aus diesem Namen nicht auf den Dateiinhalt schließen, da er nur aus einer Zahlenkombination besteht.

Die Ausführung der Query wird zur aktuellen PST Zeit ausgeführt. Hier muss die Zeitverschiebung bei der Ausführung beachtet werde! Differenz PST zur deutschen Zeit (MEZ) ist im Sommer 8 bzw. im Winter 7 Stunden zurück !

Pocket Queries Beschränkungen

Eine Pocket Query kann maximal 1000 Caches beinhalten. Per Mail versendet werden allerdings nur Pocket Queries, die maximal 500 Caches enthalten.
Maximal 5 Pocket Queries können pro Benutzer an einem Tag ausgeführt werden. In einer Query sind maximal 5 Logeinträge zu einem Cache enthalten. Bilder, die in die Cachebeschreibung integriert wurden, werden nicht in eine Pocket Query aufgenommen.
Im Unterschied zur speziellen Pocket Query, die die eigenen Funde zusammen stellt, werden in einer normalen Pocket Query keine archivierten Caches erfasst.

Pocket Querie mit eigenen Funden

Über ein Pocket Query erhältst du auch auf einfache Weise eine GPX-Datei deiner bisherigen eigenen „Finds“.
Klicke dazu in der Query Übersicht im Bereich „My Finds“ auf die Schaltfläche „Add to Queue“.

Nach kurzer Zeit wird eine Pocket Query erstellt, die alle deine bereits gefundenen Caches enthält, egal ob der Cache mittlerweile archiviert wurde und egal wie viele Funde du bereits gemacht hast. Außerdem sind auch alle eigenen Logeinträge zu den gefunden Caches enthalten. Diese Abfrage ist daher meist die Grundlage für diverse Statistiken. Ein solches Pocket Query kann allerdings nur einmal pro Woche erzeugt werden, da die Daten z.T. mehrere MB groß sein können.

>> weiter

Share This Post

One thought on “Pocket Queries

  1. Pingback: Eine neue Pocket Query mit allen Geocaches in meiner Nähe für den Import in GSAK 7.7.3 erstellen | Geocaching – Team AsElNiGu

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>